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MODERNE GESCHLECHTER-POLITIK
bedeutet :
  
•   "Empowerment" für Frauen - Frauenförderung verstanden als Förderung des Selbstbe­wusst­seins ( "self-​esteem" ) und des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten für Beruf, Karriere und ge­sell­schaftliche Teilhabe mit Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs nach einer Kin­der­pau­se.
•   Die Soziale Inklusion von Frauen im Arbeitsmarkt ( "the social inclusion of women in the la­bour market" ) mit gleichberechtigter Teilhabe der Geschlechter bei Erwerbstätigkeit mit den gleichen Karrierechancen für Frau und Mann.
Der Staat hat mit seiner Ordnungs- und Strukturpolitik die Vorraussetzungen zu schaffen : qua­li­fizierte Ganztagsbetreuung für Kinder im Vorschulalter sowie an Grund- und weiter­füh­ren­den Schu­len.
•   Staatliche Hilfen zur Förderung des beruflichen Wiedereinstiegs von Müttern ( und Vätern ) nach einer Kinder-bedingten beruflichen Auszeit.
•   Die Inklusion der Perspektiven von Männern in die herrschende Politik von "Gender Main­stream­ing" mit einem ganzheitlichen Verständnis von Geschlechterpolitik unter Wür­di­gung der Ansätze von "diversity".
•   Die Änderung und Korrektur der §§ 8,16 BGlG ( Bundesgleichstellungsgesetz ), die das ak­ti­ve und passive Wahlrecht für Männer als Gleichstellungsbeauftragte ausschließen.
•   Den Schutz für Frauen vor strukturellen Fehlanreizen zum Ausstieg aus dem Erwerbs­le­ben ; Streichung des Ehegattensplittings und der Möglichkeiten zur beitragsfreien Mitver­si­che­rung in der gesetzlichen Krankenversicherung beim alleinverdienenden Partner.
•   Die Zurückführung von strukturellen Fehlanreizen wie die Möglichkeiten zu geringfügiger Be­schäf­ti­gung ( "450,-€"-Mini-Jobs ) zur Minderung der Gefahr von Altersarmut für Frauen und Mütter.
•   Die Benennung der wahren Ursachen des bestehenden "unbereinigten gender pay gaps"​ ( sie­he auch "equal pay ?" ) um eine offene und lösungsorientierte Debatte zum Thema zu er­mög­lichen.
•   "political correctness" in der Darstellung von Männern in den Medien unter Verzicht auf mi­san­dri­sche Tendenzen und Vermeidung eines stereotypen ( negativen ) Blicks auf Männer.
Erschien der mediale Blick auf Männer in den 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts als ein­sei­tig po­sitiv überhöht und unkritisch, so re-inszeniert sich dieses Phänomen heute, aller­dings ge­spie­gelt auf die weibliche Seite. Frauen werden allzuoft unkritisch als das moralisch über­le­ge­ne Ge­schlecht dargestellt.
•   Eine ganzheitliche und sensible Auseinandersetzung mit den Fragen von häuslicher, au­ßer­häus­licher und sexueller Gewalt unter Wahrung des individuellen Blicks, des Grundrechtes auf allgemeine Unschuldsvermutung und des Verzichts auf pauschalisierende Täterzu­schrei­bun­gen auf­grund von Geschlechtszugehörigkeit.
•   Die Bereitstellung von Hilfeeinrichtungen für Opfer von häuslicher Gewalt für beide Ge­schlech­ter.
•   Eine sensible Auseinandersetzung mit der Gewaltdynamik im häuslichen Bereich mit Blick auf psy­chi­sche und physische Merkmale.
•   Eine offene, sensible und ganzheitliche Debatte über Sexismus im Alltag, Werbung und Me­di­en.
•   Einen kritischen Diskurs über die inkorrekte deutsche Interpretation der Europäischen "pol­i­tics for gen­der equality" als Gleichstellungspolitik. Europäische Geschlechterpolitik be­deu­tet Po­li­tik für Gleichberechtigung und Chancengerechtigkeit ( "equality of opportu­ni­ties" ).
•   Die Umbenennung und inhaltliche Neuausrichtung der Familienministerien in "Ministerien für Kin­der, Chancengerechtigkeit und Soziale Inklusion" analog zu unseren europäischen Nach­barn ( sie­he auch "Familien-Ministerium" ).

Mehr unter "Perspektivwechsel".
 Forum Soziale Inklusion, 2013-03-17
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